|
|
|||||||||||||||||||
|
|
Techik und Geschichte des Airbrush |
||||||||||||||||||
|
Die Airbrush-Technik unterscheidet sich sehr wesentlich von anderen Techniken, wie z.B. der Öl-, Aquarell- oder Pastell-Malerei. Während bei den genannten Techniken Pinsel Stifte oder ähnliches den Malgrund berühren, erfolgt bei dem Farbspritzapparat keine direkte Berührung mit dem Malgrund. Es wurde deshalb schon argumentiert, diese Technik würde den Künstler seiner Handschrift berauben. Die Erfahrung zeigt mittlerweile, dass Airbrush-Künstler sehr wohl über eine eigene Handschrift verfügen. Der Farbspritzapparat Airbrush kann deshalb zurecht als Luftpinsel übersetzt werden. Schon in der Gründungszeit des Bauhauses ca. im Jahr 1919 wurde dem Airbrush eine eigene Rolle in der Kunst zugesprochen, was aus nachfolgendem Zitat eines Bauhaus-Begründers deutlich wird:
"Es ist überraschend, festzustellen, wie viele Möglichkeiten dieses Instrument bei guter Routine in der Welt der Kunst bietet. Mit diesem vollkommenen Instrument können Effekte schöpferischer Art erzielt werden, welche in einer anderen Manier kaum zu erreichen sind. Selbstverständlich muss der Apparat von einem Künstler mit gewissen Fähigkeiten gehandhabt werden und nicht wie viele glauben, dass der Apparat eine mechanische Erfindung ist und deshalb mechanische Ergebnisse hervorbringt. Die mechanische Handhabung ist empfindlich für jede Nuance und zeigt sofort die Kunst des geschickten Anwenders."
Als Farben werden in der Airbrush-Technik teilweise die gleichen Farben verwandt, wie in den herkömmlichen Techniken, so zum Beispiel Aquarell-, Gouache- oder Acrylfarben. Lediglich mit dem Unterschied, dass die Farben vor Gebrauch so viel mit Wasser verdünnt werden, bis sie die Konsistenz von Milch aufweisen. Nur in dieser Dünnflüssigkeit ist es den Farben möglich, die teilweise geringen Düsenöffnungen von nur 0,15 mm in der Spritzpistole zu passieren.
|
|||||||||||||||||||
|
|
|
||||||||||||||||||